Entsafter Test und Tipps

Wer gern ausgefallene Obst – und Gemüsesäfte trinkt, auch, um seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, sollte sich in jedem Fall einen passenden Entsafter zulegen. Diese praktischen Küchengeräte arbeiten mechanisch oder elektronisch, sie erlauben die Herstellung vielfältiger und leckerer Saftspezialitäten. In der Regel werden solche Automaten zudem in der Gastronomie oder in den immer beliebteren Saftbars eingesetzt, die im Handel erhältlichen Tetra Paks und Flaschen werden darüber hinaus mittels riesiger Entsaftungsanlagen industriell abgefüllt.
Vor dem Kauf eines solchen Geräts für die heimische Küche sollte jedoch der eine oder andere Entsafter Test durchgeführt werden, schließlich sollte das gewählte Modell dann auch wirklich dauerhaft überzeugen.

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Arten von Entsaftern

Entsafter Test

Entsafter Test

Wie bei anderen Küchengeräten gilt auch beim Entsafter: Das Angebot ist groß, allein der gewünschte Einsatz entscheidet über das Modell. Der richtige Entsafter Test erbringt Klarheit, wobei die Auswahl nicht ganz leicht fallen kann, gibt es doch wirklich für jeden Zweck das passende Gerät, gleich ob ein gelegentlicher Einsatz, vielleicht nur von simplen Zitrusfrüchten, oder ein permanenter und vor allem sehr anspruchsvoller Betrieb vorgesehen ist.
Die unbestritten einfachste und trotzdem beliebte weil durchaus effektive Variante stellt die Zitruspresse dar. Sie besteht aus einem Kegel, der mit scharfkantigen Rippen ausgestattet und zumeist aus Plastik oder Metall gearbeitet ist. Die in der Mitte durchteilte Frucht braucht dann nur auf diesem Kegel gepresst zu werden und der entweichende Saft läuft in einen speziellen Auffangbehälter. Sicher, das ist ein wenig anstrengend und manchmal ganz gewiss auch eine klebrige Angelegenheit, die Saftausbeute darf hingegen als hoch betrachtet werden. Manchmal gibt es auch einen Hebel für den Drehvorgang, im Ganzen empfiehlt sich jedoch das motorische Drehen in wechselnder Richtung. Um diese Variante einem Entsafter Test zu unterziehen und die einfache Mechanik ausprobieren zu können, empfiehlt es sich, im Bekanntenkreis einmal nachzufragen – eine Zitruspress findet sich in den allermeisten Haushalten!

Moderne Maschinen bei Entsafter Test & Tipps

Eine andere und weit anspruchsvollere Variante stellt der Fliehkraft-Entsafter dar. Manchmal findet sich dafür auch die Bezeichnung Fruchtsaftzentrifuge. Dabei wird mittels eines Elektromotors eine Zentrifuge, in der Regel aus Edelstahl oder zumindest Aluminium, angetrieben, welche am Boden über eine Art Reibscheibe verfügt. Eine Art Ummantelung der Zentrifuge aus Kunststoff, seltener aus Glas, dient als Saftauffangbehälter. Früchte lassen sich bei diesem Modell von oben hineingeben, ein spezieller Stopfstab verdichtet sie und schiebt sie bis an die Reibscheibe heran. Die Zentrifuge trennt den Saft von den festen Bestandteilen der Früchte, er gelangt in den Behälter und der Rest, jene als „Trester“ bezeichneten Kerne und Fasern, werden durch eine gelochte Wand aufgesammelt. Der Trester lässt sich meistens leicht entfernen, einige Geräte bieten sogar die Möglichkeit der Entnahme während des Betriebs. Freilich arbeiten Fruchtsaftzentrifugen relativ laut, sie sind manchmal zudem schwer zu handhaben. Der Test eines solchen Entsafters im Vorfeld des Kaufs erbringt darüber Klarheit. Auch bedarf es für die Reinigung ein kleines Weilchen und wer schon einmal ein solches Modell in Aktion sah, wird sich vielleicht ein wenig über das Rütteln und Wackeln gewundert haben. Dies ist zwar normal, kann aber unter Umständen zu Problemen führen, etwa wenn die Zentrifuge eine Unwucht hat und das Gerät deshalb umkippen kann.
Darüber hinaus gibt es natürlich auch jede Menge Modelle, die bei der Entsaftung auf die Kraft der Zentrifuge verzichten. So arbeiten beispielsweise Kaltpressende Entsafter mit viel niedrigeren Umdrehungen als die Fliehkraft-Entsafter. Der Einbau zweier Presskolben führt zu einem regelrechten Auswringen der Früchte, die Umdrehungszahl ist mit durchschnittlich 125 Einheiten moderat und trotzdem effektiv. Ähnlich verhält es sich bei Vorhandensein einer sogenannten „Press- Schnecke“: Mit lediglich 80 Umdrehungen arbeitet er eher langsam, schont dabei aber Enzyme bei gleichzeitig hoher Ausbeute. Auch hier empfiehlt sich ein umfassender Entsafter Test.
Ähnlich verhält es sich bei den Passiermühlen. Diese scheinen den simplen Zitrusfrüchten verwandt, doch ist nur der Einsatz von Muskelkraft verwandt, das Prinzip weicht ein wenig ab: Zum Entsaften wird das Gerät auf einen Topf gesetzt, es erlaubt zudem den Einsatz unterschiedlicher Siebe in den Boden. Eine Art Flügel, verbunden mit einer internen Spange, zerquetscht die Früchte und durch das Sieb läuft der Saft in den Topf. Ein einfaches und wirklich sehr effektives Verfahren – das in der Praxis leider oft versagt. So stammten die ursprünglichen Passiermühlen aus Frankreich und wiesen eine hohe handwerkliche Qualität auf – was für viele heute erhältliche Modelle nicht mehr gelten kann. Meist sind die Siebe zu grob und ein Abstreifer für den Mus auf der Scheibe ist serienmäßig nur noch selten vorhanden.

Der Dampfentsafter

Ein solches Gerät eignet sich hervorragend zur Saftpressung, allerdings ist er weder für sehr kleine, etwa spontan zu genießende Mengen, noch für riesige Behältnisse voller Obst geeignet. Wer sich zum Beispiel einen kleinen Vorrat anlegen möchte, kann sich mit einem Dampfentsafter beschäftigen. Wer sich für ein solches Modell interessiert, sollte den entsprechenden Entsafter Test unbedingt zuvor durchführen, zu groß sind möglicherweise falsche Erwartungen.
Gearbeitet ist er fast immer aus Stahl, auch Aluminium kommt zum Einsatz. Der Dampfentsafter besteht aus mehreren Teilen, was seine besondere Arbeitsweise erklärt: In einem unten angebrachten Topf wird Wasser eingefüllt, welches für die Erzeugung von Dampf notwendig ist. Darauf stülpt der Besitzer den Auffangbehälter mit dessem nach oben sich verjüngenden Trichter und mit einem Ablaufventil, an das zumeist ein Schlauch oder ein Glasröhrchen angeschlossen ist. Der Auffangbehälter fasst den eigentlichen Fruchtkorb mit seinen vielen Löchern. Ein Deckel schließlich komplettiert das Gerät. 
Ist das Wasser unten eingefüllt und der Dampfentsafter zusammengesetzt, sind nur noch die Früchte in den Korb zu legen, den Rest erledigt dann der heiße Wasserdampf. Er steigt durch den Trichter und führt eine Zersetzung der zellulären Strukturen der Früchte herbei, der Saft fließt in den Auffangbehälter. Allein der Trester verbleibt im Fruchtkorb und lässt sich kinderleicht entsorgen.
Freilich eignet sich dieses Modell nicht für alle Obstsorten auf gleiche Weise: Äpfel oder Birnen zum Beispiel müssen ein wenig aufwendig geviertelt werden, allerdings lässt sich ihr Trester dann gut und gern als leckeres Mus verzehren. Beerenobst hingegen, Kirschen oder Trauben hingegen sind besonders gut geeignet.
Im Ganzen ist die Ausbeute an Saft völlig hinreichend, meistens müssen die Früchte im Vorfeld kaum bearbeitet werden. Selbst Stiele und Schalen stören den Dampfentsafter nicht. Und das Entscheidende: Alle Vitamine bleiben erhalten, der gepresste Saft kann lange aufbewahrt werden. Da gerade Vitamin C im Vakuum der Hitze widersteht, kann es auch lange in der Flasche verbleiben. Der Saft selbst wird im Dampfentsafter nur gering unter dem Sieden verwahrt, Bakterien oder Pilze werden dadurch effektiv beseitigt. Wer den Saft aufbewahren möchte, füllt ihn direkt in – oft für den jeweiligen Dampfentsafter erhältliche – Flaschen um, verschließt diese – fertig!
 Demgegenüber erleiden die Früchte durch das Erhitzungsverfahren natürlich einen Verlust an Geschmack. Oft schmeckt der Saft wie Marmelade. Das zeigt ein ausführlicher Entsafter Test zwar nicht an, weshalb eine Rücksprache mit dem Fachhändler sehr wichtig ist! Wer bei der Zubereitung nicht aufpasst, zerstört auch die wertvollen Vitamine.
 Ein relativ hoher Zeitaufwand kommt dazu, was wiederum einen größeren Energiebedarf erfordert. Deshalb beim vorherigen Entsafter Test immer auch auf den Verbrauch achten und eventuell vorhandene Energiesparsiegel beachten! Und nicht zuletzt besteht sogar Unfallgefahr durch das siedende Wasser oder durch die immerhin fast siedende Fruchtmasse. Für kleinere Mengen ist das Gerät überhaupt nicht geeignet, der schnelle und frische Saft zum Frühstück fällt damit ins Wasser. Deshalb richten sich Dampfentsafter strukturell eher an Leute, die gern einen größeren Vorrat an Saft anlegen und dabei jedoch keine riesigen Keltermengen benötigen.

Welcher ist der richtige? Entsafter Test & Tipps empfehlt:

Wer sich nun für einen Entsafter interessiert, sollte die eigenen Bedürfnisse überprüfen. Für ein solches Gerät ist ein gründlicher Entsafter Test nicht nur empfehlenswert, sondern sogar angebracht: Möchte ich große Mengen Saft auf Vorrat herstellen? Und kann mir dafür auch ein wenig Zeit nehmen? Dann eignet sich natürlich der intensive Dampfentsafter. Ist hingegen der schnelle Genuss, zum Beispiel als Ritual am Frühstückstisch oder zwischendurch, das Ziel, reichen auch eine simple Zitruspresse oder die etwas variablere Passiermühle aus. Allerdings ist bei beiden Modellen der Einsatz von Muskelkraft nötig, was nicht jedem zusagen mag. Außerdem kann der Saft empfindliche Haut, zumal beim Pressen von Zitrusfrüchten, über Gebühr beanspruchen. Deshalb bleibt für Liebhaber des schnellen Trinkgenusses immer auch ein elektronisch betriebenes Zentrifugalgerät beziehungsweise ein Kaltpressender Entsafter eine Alternative. Diese Geräte arbeiten zuverlässig und ohne größeren Aufwand und sind deshalb wohl so verbreitet. Allein die Reinigung kann sich ein wenig aufwendig gestalten, was jedoch vom jeweiligen Modell abhängen mag. Entsafter Tests finden sich in vor allem im Internet oder in Fachzeitschriften und natürlich gibt auch der Fachhändler darüber Auskunft.
Aufgrund der Vielfalt an Bedürfnissen und dazugehörigen Angeboten ist eine direkte Empfehlung überhaupt nicht sinnvoll. Jeder sollte selbst entscheiden, was 1. nötig, 2. gewünscht und 3. überflüssig für die eigenen Ansprüche erscheint. Nur ein Entsafter Test bringt die nötige Klarheit!

Beim Kauf gilt: Informieren!

Beim Test eines Entsafters sollten die Kunden immer auf die Verarbeitung achten. Immerhin wird – von der Zitruspresse, bei der sich beim Kauf eigentlich nichts falsch machen lässt, einmal abgesehen – mit großen Mengen klebriger Früchte hantiert. Ist das Gerät undicht, kann der Reinigungsaufwand schnell zur echten Herausforderung werden. Auch gibt eine gute Verarbeitung verlässliche Garantien in puncto Arbeitssicherheit ab, vor allem, wenn kleine Kinder im Haushalt wohnen. Es wurden schon Geräte bekannt, die flogen bei vollständig arbeitender Zentrifugalkraft auseinander und verletzten Personen! Das ist zwar mittlerweile durch zahlreiche Kontrollen und Vorschriften so gut wie ausgeschlossen, sollte aber trotzdem bedacht werden. Manchmal wackeln Entsafter, zumal die elektronisch betriebenen Geräte eben eine immense Umdrehungszahl erreichen können.
Edelstahl ist gerade bei elektronisch arbeitenden Gerät viel beständiger als Plastik, es behält seine Form und vermeidet übermäßige Abnutzung. Beim Entsafter Test deshalb unbedingt auf die Fassung beziehungsweise die Gestaltung achten! Design mag wichtig sein, Funktionalität und Material sind es auf jeden Fall. Und nicht zuletzt kann auch der Energiebedarf erheblich sein – in Zeiten ständig steigender Energiepreise sicher keine Kleinigkeit. Der Preis der Geräte varriert beträchtlich, ein Dampfentsafter kostet selbstredend das Vielfache einer kleinen Zitruspresse! Interessierte sollten auch hier den eigenen Bedarf kritisch abschätzen und bei einem Entsafter Test die richtigen Fragen stellen.
Immer gilt: In Ruhe informieren, vielleicht den einen oder anderen Entsafter Test vollständig lesen und auch den Händler (oder im Internet die entsprechenden Bewertungen) zu Rate ziehen. In der Regel können die Geräte auch mal vor Ort zumindest ohne Früchte ausprobiert werden. Das gibt ein gutes Gefühl und klärt die Fragen nach Lautstärke, Rotation oder Standfestigkeit zumindest im Groben.
Wer auf diese Kleinigkeiten achtet, wird an seinem neuen Entsafter auf jeden Fall eine sehr lange Zeit viel Genuss empfinden. Und wer nur eine Zitruspresse braucht, darf sich trotzdem über jede Menge eigens produzierte Köstlichkeiten freuen.